22. Schwangerschaftswoche
Die Welt mit eigenen Händen begreifen
Die Zeit verfliegt! In der 22. Schwangerschaftswoche hat dein Baby eine Scheitel-Fersen-Länge von etwa 27 bis 29 Zentimetern erreicht und bringt rund 430 bis 500 Gramm auf die Waage.
Dein Baby nimmt in deinem Bauch nun etwa den Platz eines kleinen Halbmondkissens ein. In den kommenden Wochen steht der Aufbau der schützenden Fettschicht ganz oben auf dem Programm.
Die Entwicklung deines Babys
Das Gehirn deines Babys wächst rasant und bildet nun Milliarden von neuen Nervenzellen. Das führt zu faszinierenden Fortschritten bei der Wahrnehmung:
- Der Tastsinn erwacht: Die Nervenenden an den Fingerspitzen sind nun extrem sensibel. Dein Baby streicht sich über das eigene kleine Gesicht, tastet nach seinen Füßchen und greift immer wieder nach der weichen, flexiblen Nabelschnur.
- Ein eigenes kleines Gesicht: Die Lippen werden voller und deutlicher geformt. Wenn du in dieser Zeit einen 3D-Ultraschall hättest, könntest du schon ganz klare, individuelle Gesichtszüge erkennen. Auch die winzigen Zahnleisten unter dem Zahnfleisch verfestigen sich weiter.
- Wach- und Schlafphasen: Der Rhythmus deines Babys pendelt sich weiter ein. Oft schlafen Babys tief und fest, während du dich bewegst (das Schaukeln wirkt beruhigend), und wachen auf, sobald du dich auf dem Sofa ausruhst.
Dein Körper: Der Bauchnabel und erste Wassereinlagerungen
Deine Gebärmutter wächst stetig weiter und hat den Bauchnabel nun erreicht oder leicht überschritten. Durch den sanften Druck, den die Gebärmutter von innen auf deine Bauchdecke ausübt, bemerken viele Schwangere jetzt eine kleine Veränderung: Der Bauchnabel flacht ab oder wölbt sich sogar ein kleines Stück nach außen („Ploppen“). Das ist völlig normal und bildet sich nach der Geburt meist von ganz allein wieder zurück.
Zudem bemerkst du vielleicht, dass deine Schuhe abends etwas enger sitzen oder sich deine Beine schwer anfühlen. Dein Körper hat das Blutvolumen stark erhöht und durch die Hormone werden die Gefäßwände weicher. Dadurch kann vermehrt Wasser in das Gewebe (besonders in den Beinen und Füßen) austreten.
Wohlfühl-Tipp: Die Beine hochlegen
Wenn sich deine Beine am Abend schwer anfühlen oder leicht anschwellen, ist das ein klares Signal deines Körpers: Zeit für eine Pause! Lege deine Beine so oft es geht hoch – und zwar idealerweise so, dass die Füße etwas höher liegen als dein Becken. Ein kühles Fußbad mit etwas Meersalz oder einem erfrischenden ätherischen Öl (wie Zitrone oder Pfefferminze, sparsam dosiert) wirkt danach wahre Wunder und weckt müde Beine wieder auf.
FAQ – Häufige Fragen rund um die 22. Schwangerschaftswoche
Ab wann kann mein Partner die Tritte endlich von außen spüren?
Das ist oft genau in dieser Zeit der Fall! Zwischen der 22. und 24. Woche werden die Stupser deines Babys so kräftig, dass eine Hand auf dem Bauch sie spüren kann. Es erfordert allerdings oft etwas Geduld, denn viele Babys stellen das Turnen ein, sobald eine fremde Hand auf dem Bauch liegt.
Tipp: Versucht es abends in ruhiger Atmosphäre, wenn das Baby meist am aktivsten ist.
Sind Dehnungsstreifen eigentlich vermeidbar?
Ehrlich gesagt: nur bedingt. Ob du Dehnungsstreifen bekommst, hängt zu einem sehr großen Teil von deiner genetischen Veranlagung und der Beschaffenheit deines Bindegewebes ab. Tägliches Einölen und sanfte Zupfmassagen sind dennoch sehr wertvoll! Sie fördern die Durchblutung, lindern den Juckreiz des wachsenden Bauches und helfen der Haut, so elastisch wie möglich zu bleiben.
Warum habe ich beim Zähneputzen jetzt wieder öfter Zahnfleischbluten?
Durch die Schwangerschaftshormone wird dein gesamtes Gewebe, auch das Zahnfleisch, stärker durchblutet, weicher und leider auch anfälliger für Bakterien. Die winzigen Gefäße platzen jetzt schneller. Nutze am besten eine Zahnbürste mit sehr weichen Borsten, putze sanft, aber gründlich, und nutze regelmäßig Zahnseide. Ein Kontrolltermin bei der Zahnärztin im zweiten Trimester ist zudem sehr empfehlenswert.
Ist es normal, dass ich ständig Heißhunger auf ganz bestimmte Dinge habe?
Ja, das berühmte Schwangerschafts-Cravings-Phänomen! Dein Körper arbeitet auf Hochtouren und signalisiert dir oft sehr deutlich, wenn er schnell Energie (Kohlenhydrate) oder bestimmte Nährstoffe braucht. Solange du keine rohen tierischen Produkte isst und nebenbei auf eine ausgewogene Ernährung achtest, darfst du diesen Gelüsten absolut mit gutem Gewissen nachgeben.
Mein Ausfluss ist stärker geworden – muss ich mir Sorgen machen?
Ein verstärkter, weißlicher und geruchloser Ausfluss (Weißfluss) ist in der Schwangerschaft völlig normal. Er entsteht durch die stärkere Durchblutung der Scheide und hilft sogar dabei, Infektionen von der Gebärmutter fernzuhalten. Wenn der Ausfluss unangenehm riecht, sich farblich verändert (grünlich oder blutig) oder ein Juckreiz auftritt, solltest du deine Ärztin kontakteiren.
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