23. Schwangerschaftswoche
In der 23. Schwangerschaftswoche hat dein Baby einen großen Meilenstein auf der Waage erreicht: Es wiegt nun etwa 500 bis 580 Gramm und ist von Kopf bis Fuß rund 29 bis 30 Zentimeter lang.
Wenn du dieses Gewicht und die Größe in deinen Händen halten würdest, entspräche das etwa einem weichen Kuschelbären, der sich mit seinen leicht gekrümmten Ärmchen und Beinchen perfekt in deine Handfläche schmiegt. Dein Baby sieht jetzt schon aus wie ein fertiges kleines Neugeborenes im Miniaturformat. Was jetzt noch fehlt, ist in erster Linie die schützende Fettschicht, die in den nächsten Wochen kontinuierlich aufgebaut wird.
Die Entwicklung deines Babys: Die Lunge übt
Dein Baby ist in dieser Woche extrem aktiv und bereitet seine inneren Organe auf das Leben draußen vor:
- Erste Atemübungen: Die Lungenbläschen entwickeln sich weiter. Dein Baby „atmet“ fleißig Fruchtwasser ein und aus, um die Lungenmuskulatur zu trainieren. Bald beginnt auch die Produktion des sogenannten Surfactants – einer Substanz, die später dafür sorgt, dass die Lungenbläschen beim ersten echten Atemzug an der Luft nicht zusammenkleben.
- Das Innenohr härtet aus: Die winzigen Knöchelchen im Ohr deines Babys verfestigen sich. Dadurch wird das Gehör deutlich präziser. Laute Geräusche von außen (wie ein bellender Hund oder eine Autohupe) dringen nun durch die Bauchdecke und können dein Baby manchmal richtig zusammenzucken lassen.
- Bauchspeicheldrüse nimmt die Arbeit auf: Sie beginnt nun, selbstständig Insulin zu produzieren, um den Blutzuckerspiegel deines kleinen Schatzes zu regulieren.
Dein Körper: Die Gebärmutter drückt nach oben
Deine Gebärmutter leistet ganze Arbeit. Sie ist nun etwa die Größe eines Fußballs und der obere Rand (der Fundusstand) liegt bereits etwa zwei bis drei Fingerbreit über deinem Bauchnabel.
Durch dieses stetige Wachstum nach oben und außen werden deine inneren Organe langsam, aber sicher beiseitegeschoben. Das drückt einerseits auf den Magen (was zu Sodbrennen führen kann) und andererseits auf das Zwerchfell. Wenn du beim Treppensteigen oder bei einem schnellen Spaziergang plötzlich merkst, dass dir die Puste ausgeht, ist das völlig logisch: Deine Lunge hat einfach etwas weniger Platz, um sich beim Einatmen voll auszudehnen.
Wohlfühl-Tipp: Ein stützendes Extra
Da dein Bauch nun nicht nur runder, sondern auch spürbar schwerer wird, leisten die Muskeln im unteren Rücken Schwerstarbeit. Wenn du beim langen Stehen oder Gehen ein unangenehmes Ziehen im Rücken oder Becken spürst, kann ein elastisches Bauchband oder ein spezieller Stützgurt für Schwangere eine wunderbare Erleichterung sein.
FAQ – Häufige Fragen rund um die 23. Schwangerschaftswoche
Wie viel Gewichtszunahme ist bis zur 23. SSW normal?
Jeder Körper ist anders, aber als grober Richtwert gilt: Bis zu dieser Woche haben die meisten Frauen etwa 5 bis 7 Kilogramm zugenommen. Denke daran, dass dieses Gewicht nicht nur aus Fettreserven besteht! Das Baby, das Fruchtwasser, die Plazenta, die wachsende Gebärmutter und vor allem dein stark erhöhtes Blutvolumen machen den größten Teil dieser Kilos aus.
Kann mein Baby im Bauch eigentlich weinen?
Das klingt vielleicht im ersten Moment herzzerreißend, aber: Ja, Ultraschallaufnahmen zeigen, dass Babys im Mutterleib bereits weinende Gesichtsausdrücke üben. Sie ziehen die Unterlippe nach unten, runzeln die Stirn und atmen dabei ruckartig ein und aus. Das ist aber kein Zeichen von echter Traurigkeit, sondern ein wichtiges Training der Gesichtsmuskeln, damit dein Baby sich nach der Geburt lautstark bemerkbar machen kann.
Spürt mein Baby jetzt schon Schmerzen?
Ab der 23. SSW ist das zentrale Nervensystem so weit ausgereift, dass die Schmerzrezeptoren im Gehirn ankommen. Das bedeutet, dein Baby könnte theoretisch Schmerzimpulse verarbeiten. Da es aber im sicheren Fruchtwasser schwimmt und bestens durch deinen Körper gepolstert ist, gibt es in der Gebärmutter zum Glück keine Reize, die deinem Baby wirklich wehtun könnten.
Darf man in der 23. SSW noch bedenkenlos Sex haben, obwohl das Baby schon so viel strampelt?
Ein klares Ja! Wenn deine Schwangerschaft völlig normal verläuft und deine Ärztin dir nichts anderes geraten hat, ist Sex in der Schwangerschaft absolut sicher – auch wenn der Bauch jetzt größer wird und das Baby munter strampelt. Dein Baby ist durch den fest verschlossenen Muttermund, den Schleimpfropf und das Fruchtwasser perfekt geschützt und bekommt von dem Akt an sich nichts mit. Viele Babys werden durch das sanfte Schaukeln und die ausgeschütteten Glückshormone der Mutter danach sogar besonders ruhig.
Wann steht eigentlich der Zuckertest in der Schwangerschaft an?
Das ist ein Thema, das jetzt langsam auf dich zukommt! Der sogenannte kleine Zuckertest (Glukosetoleranztest) wird standardmäßig zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt, um einen unentdeckten Schwangerschaftsdiabetes auszuschließen. Du bekommst in der Praxis eine Zuckerlösung zu trinken, und nach einer Stunde wird dein Blutzuckerwert gemessen. Du musst dich darauf nicht speziell vorbereiten und in der Regel auch nicht nüchtern zum kleinen Test erscheinen.
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